Body as Archive Revisited

FILM Tanz im Depot. Tanz: Camilia Scholtbach; Konzept: Thomas Thorausch; Kamera, Ton, Schnitt: Silviu Guiman
Julia Wehren im Gespräch mit André Lepecki in der Reihe «Moving (in) the Archive»
14.1.2027
Online

Am 14. Januar 2027 spricht Julia Wehren von der Universität Bern und der Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste, mit André Lepecki, Professor und Vorsitzender des Departments Performance Studies an der New York University. Unter dem Titel Body as Archive Revisited greifen die beiden die Frage auf, was es bedeutet, den Körper selbst als Archiv zu verstehen.

Der Dialog ist Teil der internationalen Vortrags- und Dialogreihe Moving (in) the Archive. Reflections on How Dance is Being «Kept» des Deutschen Tanzarchivs Köln. Die Reihe fragt, was geschieht, wenn Tanz ins Archiv einzieht: Welche Tanzformen werden aufgenommen, welche geraten in Vergessenheit, und wie verändert Tanz die Logik des Archivs mit seinen Regalen, Kartons und audiovisuellen Speicherformaten? Im Zentrum stehen die materiellen Bedingungen, unter denen verkörpertes Wissen auf archivische Strukturen trifft, sowie die Chancen und Komplexitäten der Digitalisierung.

Die Reihe findet vom 12. November 2026 bis 11. Februar 2027 alle zwei Wochen online statt und gibt zugleich den Startschuss für den geplanten Aufbau eines Forschungs- und Kompetenzzentrums Tanz in Nordrhein-Westfalen. Weitere Gäste sind Diana Taylor (12. November), Sarah Whatley und Siobhan Davies (26. November), Thomas F. DeFrantz (10. Dezember), Prarthana Purkayastha (28. Januar) sowie Rachael Davies und Joana Tischkau (11. Februar).

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Informationen zur Veranstaltung
  • ‍Body as Archive Revisited – André Lepecki und Julia Wehren | 14.1.2027, 18:15–19:45 Uhr | Online, in englischer Sprache | Eintritt frei | Anmeldung: tanzarchiv@stiftungkultur.de
  • Moving (in) the Archive. Reflections on How Dance is Being «Kept» | 12.11.2026 – 11.2.2027 | Deutsches Tanzarchiv Köln, Im Mediapark 7, 50670 Köln | www.deutsches-tanzarchiv.de