Kunterbunte Theaterszene (2026 – 2027)

Bild: Videostill aus VOM EINSETZEN UND ABSETZEN, eine Produktion von Kumpane (Premiere: 15.11.2014), © Kumpane
SAPA bewahrt audiovisuelle Zeugnisse eines vielfältigen Schweizer Theaterschaffens

Die Stiftung SAPA digitalisiert im Projekt «Kunterbunte Theaterszene» ausgewählte Videoaufzeichnungen aus rund 40 Jahren Schweizer Theaterschaffen. Gesichert werden seltene, teils einzigartige Dokumente aus verschiedenen Sprachregionen und Theaterkontexten, die erschlossen und sofern rechtlich möglich online zugänglich gemacht werden.

Videoaufzeichnungen gehören in den darstellenden Künsten zu den wichtigsten Quellen. Viele Vor- und Nachlässe, die SAPA übernimmt, enthalten deshalb umfangreiche Videobestände in sehr unterschiedlicher Qualität. Hinzu kommen Aufnahmen aus der Sammeltätigkeit der Vorgängerinstitution Schweizerische Theatersammlung. Diese hat seit Anfang der 1980er Jahre rund 12’000 Aufzeichnungen von Theater- und Tanzaufführungen übernommen. Viele dieser Materialien waren bisher nur grob erschlossen.

Die Auswahl zeigt die Breite des Schweizer Theaters jenseits der grossen Häuser. Sie reicht vom Repertoiretheater bis zur freien Szene und von Pantomime, Marionettentheater und Clownerie bis zu inklusivem Theater sowie Kinder- und Jugendtheater. Vertreten sind unter anderem Mime Bern, Kumpane, Theater Sgaramusch, Teatro Sunil und das Théâtre Am Stram Gram. Die Dokumente liegen in Deutsch, Schweizerdeutsch, Französisch und Italienisch vor und spiegeln städtische wie ländliche Kontexte.

Ein grosser Teil der ausgewählten Bänder sind Originale oder Unikate. SAPA digitalisiert diese Aufzeichnungen, archiviert sie langfristig auf speziellen Archivbändern (LTO-7) und erschliesst sie nach internationalen Standards in der Online-Datenbank SPAP.

 

Das Projekt kann dank der grosszügigen Unterstützung von Memoriav realisiert werden.

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