Fuhrer Eva

Filmstill, Interviewaufzeichnung vom 27.06.2023 © 2023, Uni Bern/Stiftung SAPA.

Eva Fuhrer lebt und arbeitet in Bern. Während ihrer Ausbildung 1968–1973 an der Grande École de Danse in Bern, unter anderem bei Frédéric Stebler und Vladimir Brosko, tanzte sie 1972 eine Rolle im Ballettensemble des Stadttheater Bern. Im Anschluss unterrichtete sie an Tanzschulen in Bern, Langenthal und Moutier (1974–1978) und trat schliesslich als einzige Tänzerin dem Theaterkollektiv Studio am Montag, bestehend aus Norbert Klassen, Janet Haufler, Brigitte Bissegger und Rudolf Bobber, bei. Sie blieb bis 1983 Teil des Kollektivs und wirkte auch danach in einzelnen experimentellen Theaterprojekten und Performances der später in STOP.P.T. umbenannten Gruppe mit. Ab 1984 arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin, Tänzerin und Performerin unter ihrem Ledigennamen Fuhrer (davor trat sie als Eva Schär auf). Ihre Duo- und Soloarbeiten, darunter Zwielicht (1984, mit Brigitte Bissegger), In der einzigen Dauer (1990), Vorübergehen (1995), Zeitgleich (2007), Vexations (2009), sind von schlichten Bewegungen des Körpers in Raum und Zeit geprägt.

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Sie ist aktiv im Performancenetzwerk Panch und tritt an Performancefestivals auf. 1989–1992 führte sie Regie und machte Regieassistenzen bei Produktionen des Theater Chindlifrässer in Bern, ab 1991 leitete sie ein eigenes Tanzstudio in Bern, und bis zu ihrer Pensionierung arbeitete sie als Technikerin im Theater an der Effingerstrasse in Bern. Fuhrer war Mitglied der Städtischen Kommission für Theater und Tanz und Vorstandsmitglied der Dampfzentrale in Bern.

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