Expertise

Das SAPA-Team unterstützt Sie gerne bei all Ihren Recherchen und Projekten.

Beratung

Das SAPA-Team berät Sie bei der Nutzung der verschiedenen Datenbanken und informiert zu zahlreichen Themen. Kontaktieren Sie uns!   

Im gesamten Team finden spezifische Fachkompetenzen aus den verschiedensten Bereichen zusammen: Informationswissenschaften, akademische Forschung, Kulturvermittlung  usw. Das Team nimmt an wissenschaftlichen Kolloquien teil und wirkt in Arbeitsgruppen zur Erstellung von Trends und Normen.

Mit ihrem umfassenden Knowhow unterstützt SAPA Institutionen und Privatpersonen auf unterschiedliche Weise:

  • Sie schreiben eine Diplomarbeit oder einen wissenschaftlichen oder journalistischen Artikel? Kommen Sie mit Ihren Recherchen zu uns. Wir helfen Ihnen, die für Sie interessanteste Dokumentation in unseren Sammlungen zusammenzustellen.
  • Sie brauchen Hilfe bei der Erhaltung, Restaurierung, Digitalisierung oder langfristigen Archivierung? Genau das ist das Kernstück unserer Arbeit. Wir helfen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen aus der Branche, die besten Lösungen zu finden.
  • Sie möchten Ihr Publikum für Fragen der Archivierung, für die zu beachtenden Normen oder allgemein die Erschliessung von Kulturerbe sensibilisieren? Gerne kommen wir mit für Sie massgeschneiderten Präsentationen und Workshops auch zu Ihnen.

Videokonservierung

Die Videokonservierung ist ein komplexer Prozess, der besondere technische Voraussetzungen erfordert.

Aufgrund der grossen Bedeutung der Videotechnologien für die Bewahrung des Kulturguts der Darstellenden Künste bietet das SAPA-Team spezialisierte Beratungen in den folgenden Bereichen:

  • Videoformate, Codec, Technologien, langfristige digitale Archivierung, internationale Normen und Empfehlungen;
  • Digitalisierung und Archivierung verschiedener analoger und digitaler Videoformate;
  • Erhaltung externer Sammlungen;
  • Reinigung und Restaurierung analoger Videos in Zusammenarbeit mit dem Atelier für Videokonservierung in Bern.

Ausleihe

Andere Institutionen wie Bildungsanstalten, Museen usw. können Dokumente und Objekte aus den SAPA-Sammlungen für Ausstellungen oder Veranstaltungen ausleihen.

Zudem können Privatpersonen, insbesondere Lehrpersonen, Werke aus der SAPA-Mediathek sowie – von Einschränkungen abgesehen – Videos ausleihen.

Vermittlung

SAPA möchte eine breite Öffentlichkeit am faszinierenden Kulturerbe der Darstellenden Künste teilhaben lassen und bietet verschiedene Arten der kulturellen Vermittlung an:

 

Workshop für Schulklassen

Auf Anfrage bietet die Zürcher SAPA-Geschäftsstelle Schulklassen eine Palette von Workshops rund um den Tanz an:

Tanz-PERSPEKTIVEN

Diese Workshop-Reihe wurde von Susan Hengartner ins Leben gerufen und wird auch von ihr animiert. Interessierte Einrichtungen bzw. Lehrpersonen melden sich bitte beim SAPA-Team Zürich oder direkt bei Susan Hengartner (susan_hengartner[at]hotmail.com).

Schreibwerkstätte

Héloïse Pocry, Mitglied des SAPA-Teams, aber auch Künstlerin und Vermittlerin, hat einen massgeschneiderten Workshop für SAPA entworfen, der Tanz und kreatives Schreiben miteinander vereint:

Corps & Graphie

Schreiben ist die Bewegung des Geistes, die Bewegung ist die Schrift des Körpers: dies ist der enge Bezug zwischen zwei persönlichen Ausdrucksformen, mit denen wir im Rahmen einer Reihe von kurzen und anregenden schriftlichen Übungen experimentieren werden. Leichtigkeit und Freiheit sind das Leitmotiv dieses Workshops. Eine Einladung, sich Federn wachsen zu lassen!

Weitere Informationen auf der Website von  Héloïse Pocry: Lémancolie.

Der Workshop kann in den Räumlichkeiten von SAPA oder einer anderen Institution abgehalten werden.

Interessierte Institutionen und Privatpersonen  werden gebeten, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Kommentierte Vorführung

Der Film Voix de danse – Voies dansées kann in einer kommentierten Vorführung gezeigt werden. Interessierte Institutionen wenden sich bitte an das SAPA-Team.

Führungen

In den drei SAPA-Geschäftsstellen werden Führungen zu den jeweiligen Besonderheiten und durch die dortigen Ausstellungen angeboten. Das genaue Programm wird gemeinsam mit dem Auftraggeber definiert und wird bezüglich Dauer, Thematik, Format usw. an das jeweilige Zielpublikum angepasst.

Interessierte Institutionen und Privatpersonen wenden sich an das SAPA-Team, um gemeinsam das passende Programm und den Tarif zu besprechen.

Ausstellungen

Ausstellungen werden in den SAPA-Räumlichkeiten in Lausanne und Bern organisiert:

Lausanne

Sigurd Leeder – Spuren des Tanzes

04.05.2018 – 31.12.2019

Die Stiftung SAPA, Schweizer Archiv der Darstellenden Künste in Lausanne eröffnet seine neue semi-permanente Ausstellung.

Tanz ist eine flüchtige Kunstform. Doch sie hinterlässt Spuren der Erfahrung, die weiterwirken. Vom international tätigen Tänzer, Pädagogen und Choreografen Sigurd Leeder (1902 -1981) ist eine Vielfalt solcher Spuren fassbar, vom Ausdruckstanz der 1920er Jahre bis zu zeitgenössischen Choreografien, die an ihn erinnern. Im Archiv von SAPA in Lausanne lagert sein Nachlass, dank welchem das Archiv weltweite Bedeutung erhalten hat. Zum ersten Mal werden die Bestände in einer Ausstellung gezeigt. Hier zu sehen ist die Ausstellung, die 2017 vom und für das Museum für Gestaltung in Zürich in Zusammenarbeit mit SAPA eingerichtet wurde.

In Lausanne richtet sich der Fokus auf zwei Bereiche:

  • Der Bereich Pädagogik dokumentiert die Jooss-Leeder-Methode im Kontext der Tanzgeschichte.
  • Und im Bereich “Danse macabre” wird ein im Unterricht erarbeitetes Tanzwerk in verschiedenen Aspekten der Entstehung, der Bewahrung und der Weiterwirkung sichtbar gemacht.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 9h-12h und 14h-17h sowie auf Anfrage
Führungen: auf Anfrage

Bern

Die Berner Geschäftsstelle zeigt eine Dauerausstellung zum Thema Theater in Gegenwart und Geschichte. Die Ausstellung vermittelt einen historischen Gesamtüberblick mit besonderer Berücksichtigung der Schweizer Theatergeschichte.

Informationen auf verschiedener Ebene bieten den Besuchern die Möglichkeit, entweder bei einem kurzen Besuch die Ausstellungsgegenstände zu betrachten, oder aber sich dank der erklärenden Texte ein vertieftes Verständnis dieser Thematik anzueignen.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Freitag, Samstag, Sonntag von 11 Uhr bis 16 Uhr.

Auf Anfrage empfängt Sie das SAPA-Team das ganze Jahr über zu Führungen.

Forschung

SAPA beteiligt sich auf unterschiedliche Weise an wissenschaftlichen Forschungsarbeiten, sei es in Form einer Zusammenarbeit mit Universitäten oder Fachhochschulen oder durch die Entwicklung eigener Projekte.

Aktuelle Projekte:

Oral History

Geschichte(n) zum Tanz in der Schweiz

Gespräche mit Ursula Pellaton

SAPA setzt sich nebst der Sammlung und Archivierung von Vorhandenem für die Quellenbildung der Darstellenden Künste ein. Mündliche Überlieferungen von zentralen Exponent-innen der flüchtigen Tanzkunst wurden bereits im Film Tanzspuren festgehalten:

In diesem neuen Projekt kommt die Journalistin Ursula Pellaton zu Wort. Sie verfolgt Tendenzen und Bewegungen, Orte und Themen des schweizerischen Tanzschaffens und berichtet darüber in Kritiken, Aufführungsbesprechungen, Porträts, Vorschauen und Fachartikeln. Ihr Wissen blickt auf ein halbes Jahrhundert Tanzgeschichte zurück und geht über ihre Publikationen weit hinaus

Im Gespräch mit Ursula Pellaton und mit Ansätzen der Oral-History-Methode werden ihre Erinnerungen und Schilderungen gesichert und so für die Schweizer Tanzgeschichte wichtige Dokumentationsquellen geschaffen. Die audiovisuell aufgezeichneten Interviews werden auch als Rohmaterial einsehbar sein. Die Interviews werden zudem transkribiert und in Form einer Publikation in der SAPA-Reihe veröffentlicht.

Dieses Projekt ist Teil vom:

Nationales Tanzinventar

Das Nationale Tanzinventar ist ein Verzeichnis aller Einrichtungen und Institutionen, die Archive zur Geschichte des Tanzes in der Schweiz führen.

Als Referenzinstitution hat es sich die Stiftung SAPA zum Ziel gemacht, einen Überblick sowie Detailinformationen über die in der Schweiz aufbewahrten Bestände und Sammlungen an choreographischen Werken zu vermitteln.

Dieser Gesamtüberblick bildet eine grundlegende Vorraussetzung für die effiziente und nachhaltige Bewahrung und Erschliessung dieses kulturellen Erbes, für welches SAPA sich einsetzt.

Das im Jahre 2017 angestossene  nationale Projekt hat folgende Ziele:

  • Bestandsaufnahme der choreografischen Werke mit Angabe der Aufbewahrungsorte in der Schweiz;
  • Evaluierung des Erhaltungszustandes dieser Archivalien;
  • Ausarbeitung einer Interventionsstrategie zur Bewahrung des Erbes;
  • Einbeziehung zusätzlicher Quellen für die von SAPA bewahrten Bestände und Sammlungen;
  • Information und Orientierungshilfe für die Öffentlichkeit.

Eine Umfrage bei öffentlichen und privaten Einrichtungen ist im Gang. Die Forschungsergebnisse werden in einem Repertorium zusammengetragen, das über zwei Suchmodi verfügt: zum einen eine geografische Suche (pro Kanton, dann Aufbewahrungsort) und eine thematische Suche (nach Fonds und Sammlung).

Dieses Verzeichnis wird hauptsächlich digital mittels einer interaktiven Karte der Schweiz dargestellt, wo der Nutzer die verschiedenen Fonds und Sammlungen pro Kanton und Stadt ausmachen kann. Das Verzeichnis kann auch ausgedruckt werden.

Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes mit Memoriav

In Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz Memoriav organisiert SAPA gegenwärtig mehrere Projekte zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturerbes (Film, Video, Foto, Ton):

Zeitgenössischer Tanz ab 2015

Auswahl von Aufzeichnungen bedeutender Kompanien, die das Schweizer Tanzschaffen der letzten 30 Jahre massgeblich geprägt und sich international einen Namen gemacht haben: Kompanie Greffe (Cindy van Acker, Genf), Alexandra Bachzetsis (Basel/Zürich), Cie. Zoo (Thomas Hauert, Brüssel), Kompanie Anna Huber (Zürich), Heidi Köpfer (Basel), Kompanie Zimmermann & de Perrot (Zürich).

Kennzeichnend für diese Generation ist eine bewusste Auseinandersetzung mit der Dokumentation ihres Werkes und eine intensive Beschäftigung mit den Medien Film und Video. Unter den ausgewählten Aufzeichnungen befinden sich nicht nur klassische Werkaufzeichnungen, sondern auch für die Kamera entwickelte Choreografien und Probeaufzeichnungen. Den Aufzeichnungen kommt innerhalb der Gesamtwerke grosse Bedeutung zu.

Ziel des Projekts ist die Archivierung von 128 Videoaufzeichnungen von namhaften Schweizer Choreografinnen und Choreografen. In der Auswahl vertreten sind bedeutende Kompanien, die das Schweizer Tanzschaffen der letzten 30 Jahre massgeblich geprägt und sich international einen Namen gemacht haben.

Erhaltung der Videobänder der Sammlung Cabaretarchiv ab 2014

Ziel des Projekts ist die Digitalisierung, digitale Langzeitarchivierung und Erschliessung von rund 150 Videobändern zur Schweizer Kleinkunst der letzten 30 Jahre.

Rettung von Videoaufzeichnungen von Sigurd Leeder ab 2013

Sigurd Leeder (1902–1981) gehörte zu den einflussreichsten Tänzern und Choreografen des vergangenen Jahrhunderts und zu den Mitbegründern des Ausdruckstanzes. Leeder hinterlässt ein umfangreiches, historisch relevantes Werk in Form von Video- und Filmaufzeichnungen und schriftlichen Dokumenten wie beispielsweise seine Tanznotationen oder Korrespondenz mit anderen Persönlichkeiten der Tanzgeschichte.

Für eine erste Auswahl von 100 Videobändern wurden bereits mehrheitlich die Rechte geklärt; sie werden einer weiteren Sichtung und Bewertung unterzogen, welche eine engere Auswahl von 40 bis 50 Bändern ergibt, die für die Archivierung aufbereitet und digitalisiert, erschlossen und öffentlich zugänglich gemacht wird.

Alle im Rahmen dieser Projekte erhaltenen und erschlossenen Dokumente sind dank Memobase, der Online-Datenbank von Memoriav, frei zugänglich:

Vergangene Projekte:

Oral History

Tanzspuren

Eine Oral History der Schweizer Tanzgeschichte

Tanz ist eine flüchtige Kunstform – sie zu dokumentieren stellt also einige Schwierigkeiten. Gerade in der Schweiz ist die Quellenlage lückenhaft und die Tanzgeschichte entsprechend mit Leerstellen versehen. Neueren Ansätzen der Archivpraxis entsprechend sieht SAPA seine Aufgabe auch in der aktiven Bildung von Archivmaterial und hat daher 2012 ein Oral-History-Projekt lanciert: Zwischen 2012 und 2016 führte das Projektteam Interviews mit zehn in der Schweiz ansässigen Tanzschaffenden durch.

Diese bereits betagten Choreografinnen, Tänzer und Pädagoginnen hatten die tanzhistorisch bedeutsame Zeit der 1960er bis 1980er Jahre miterlebt und die Schweizer Tanzszene selber massgeblich geprägt: Monique Bosshard (*1941), Jean Deroc (1925-2015), Marianne Forster (1943-2014), Peter Heubi (*1943), Ulla Kasics (*1926), Noemi Lapzeson (1940-2018), Fritz Lüdin (*1941), Fumi Matsuda (*1943), Annemarie Parekh (*1941), Evelyn Rigotti (*1938). Sie erzählen von ihren Netzwerken, Ausbildungs- und Aufführungsmöglichkeiten sowie von ihren Lebensverhältnissen als Tanzschaffende.

Die Porträts veranschaulichen und verlebendigen so die Fülle unterschiedlicher Karrieren und Lebensläufe im Tanz und lassen über die vielfachen unerwarteten Berührungspunkte Zusammenhänge sichtbar werden. Durch die Videoaufzeichnungen der Interviews wird auch eine Grundlage für die wissenschaftliche Auswertung geschaffen.

Das Pilotprojekt wurde 2012 vom Bundesamt für Kultur BAK ausgezeichnet und konnte dank der finanziellen Unterstützung des BAKs, der Loterie Romande und der Stanley Thomas Johnson Stiftung realisiert werden.

Das Oral-History-Projekt des Schweizer Tanzarchivs ist Teil des Netzwerks.

Basierend auf den Interviews des Pilotprojektes hat das sta die zehn Lebensgeschichten der Tanzschaffenden zu einem einstündigen berührenden filmischen Porträt verwoben. Nach dem grossen Erfolg der Premiere im Rahmen des Tanzfestivals Winterthur 2015 konnte die erste Videoproduktion SAPA bereits an vielen weiteren Veranstaltungen gezeigt werden. SAPA bietet weiterhin kommentierte Vorführungen an.

Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes mit Memoriav

Zwischen 2008 und 2016 haben die beiden Stiftungen, aus denen SAPA hervorgegangen ist, gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz Memoriav mehrere Projekte zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturerbes (Film, Video, Foto, Ton) durchgeführt:

Inventar der Unikate des Schweizerischen Cabaret-, Chanson- und Pantomimen-Archivs 2014-2016

Memoriav unterstützt die lnventarisierung der Unikate auf Tonbandkassetten aus dem Schweizerischen Cabaret-, Chanson- und Pantomimen-Archiv. Die Arbeiten erlauben auch einen Abgleich mit bestehenden und archivierten Radioaufnahmen. Das Inventar wird im Hinblick auf die geplante Digitalisierung und künftige Langzeitsicherung der Unikate durch die Schweizerische Theatersammlung erstellt. Die Liste basiert auf der bereits bestehenden Vorkatalogisierung der Schweizerischen Theatersammlung und wird durch Recherchen in den Radiostudios ergänzt.

Erhaltung des Fotobestands Sigurd Leeder 2013-2016

Sigurd Leeder (1902—1981) gehört zu den Mitbegründern des Ausdruckstanzes und gilt als Leitfigur des deutschen Tanzes. Der Tänzer, Choreograph und Ballettmeister gründet 1947 seine eigene Schule in London. Von 1959 bis 1964 unterrichtet er an der Universität von Santiago de Chile. Im Jahr 1965 kehrt er nach Europa zurück und verlegt die «Sigurd Leeder School of Dance», die er bis zu seinem Tod leitet, nach Herisau, wo er mit der Schweizer Pädagogin Grete Müller zusammenarbeitet.

Die Sammlung Leeder beinhaltet zahlreiche schriftliche Dokumente, Reflexionen über Tanz und seine Schule, eine reiche Korrespondenz sowie audiovisuelle Aufnahmen und Bildmaterial. Die rund 4000 Abzüge auf Papier, 200 Rollen Negative und 100 Negative auf Glasplatten, die zwischen 1920 und 1980 aufgenommen wurden, zeugen von der Kunst der Choreographie des 20. Jahrhunderts: Choreographien getanzt von Sigurd Leeder und Kurt Jooss, von Leeder entworfene und seinen Schülern getanzte Choreographien, Kurse an verschiedenen Schulen, Konferenzen, Tourneen, Praktika und Reisen in Europa und Amerika, Forschungen zur Bewegungsnotation, Porträts von Tänzern, Selbstporträts, private Fotografien, etc.

Videoaufzeichnungen «Die Welschen Pioniere» 2010-2016

Für eine Ausstellung über den zeitgenössischen Tanz in der Romandie, die im Jahr 2008 in Lausanne stattfand, hatte die Association Vaudoise de Danse Contemporaine AVDC ca. 250 Videobänder verschiedenster Formate gesammelt. Die Aufzeichnungen dokumentieren das Schaffen von den 1970er bis in die 1990er-Jahre der ausgewählten Kompanien, Choreografen und ChoreografInnen, die heute nicht mehr aktiv sind und von welchen SAPA keine Original-Bänder besitzt:

Mit Unterstützung von Memoriav werden vom Schweizer Tanzarchiv die Bestände erhalten und zugänglich gemacht und damit das Tanzschaffen der Romandie von den 1970er bis in die 1990er-Jahre überliefert.

Videoaufzeichnungen Berner Tanztage 2010-2013

Die Berner Tanztage wurden 1987 erstmals durchgeführt. Praktisch seit Beginn wurden die Vorstellungen des internationalen Tanzfestivals sowie weiterer Projekte des Vereins Berner Tanztage von den Veranstaltern auf Video aufgezeichnet. In den 20 Jahren des Bestehens sind sowohl viele der wichtigsten Schweizer Tanzkompanien als auch namhafte internationale Kompanien des zeitgenössischen Tanzes in Bern aufgetreten. Insgesamt entstanden so rund 300 Aufnahmen, von denen ca. 200 gesichert werden sollen.

Ziel der Rettung dieses Bestands ist die langfristige Sicherung der filmischen Hinterlassenschaft eines Tanzveranstalters. Der Bestand wird auf DVCam-Bänder überspielt; zusätzlich werden ein hoch aufgelöstes File für die Archivierung und ein niedrig aufgelöstes für die Benutzung hergestellt.

Notrettungen von Videoaufzeichnungen des Schweizer Tanzschaffens 2008

Das Projekt ermöglichte Notmassnahmen zur Erhaltung bedeutender Videoaufzeichnungen des Schweizer Tanzschaffens. 152 Werke von sieben Kompanien wurden überspielt und archiviert. Videoaufzeichnungen des Schweizer Tanzschaffens (Seefeld Tanzprojekt, Cathy Sharp Dance Ensemble, Claude Perrottet, Belinda Wright und Jelko Yuresha, Compagnie 100% Acrylique, Vertical Danse / Noemi Lapzeson, Zoo / Thomas Hauert).

Alle im Rahmen dieser Projekte erhaltenen und erschlossenen Dokumente sind dank Memobase, der Online-Datenbank von Memoriav, frei zugänglich:

Publikationen

Die Stiftung SAPA verfasst verschiedene Artikel und Dokumente, Kataloge zu ihren Ausstellungen und gibt projektbezogene DVDs heraus. Diese sind vor Ort in Lausanne und Zürich oder auf Bestellung per E-Mail oder Telefon erhältlich.

Veranstaltungen

Sigurd Leeder – Spuren des Tanzes

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La Fondation SAPA, Archives suisses des arts de la scène à Lausanne vous invite à découvrir la nouvelle exposition semi-permanente.